Häufig kann aus verschiedenen Gründen der Schulalltag ohne Unterstützung kaum geleistet werden, dann kommen Teilhabeassistenten zur Unterstützung zum Einsatz.
Unser Schwerpunkt:
Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII, Kinder- und Jugendhilfeträger
Ablauf:
Das Aufnahmeverfahren ist in folgende Punkte gegliedert:
1.Anfrage
Die Familien fragen die Festung Familie GmbH an und sendet der geschäftsführenden Leitung eine Bedarfsermittlung zu. Wenn Kapazitäten bestehen, geht das Verfahren zu Punkt zwei über.
2.Gespräch in der Familie
Die zuständige Fachkraft des Jugendamts, die Familie, die geschäftsführende Leitung unseres Trägers und eine Teilhabeassistentin oder ein Teilhabeassistent nehmen an einem gemeinsamen Gespräch teil, um Fragen zu klären und sich einen Überblick über die Thematik zu machen. Nach diesem Gespräch bekommt die Familie und die Festung Familie GmbH Bedenkzeit. Es folgt eine Reflektion der Fallanfrage im Team unseres Trägers. Bei einer positiven Rückmeldung von beiden Seiten wird zu Schritt drei übergegangen
3.Einführung und Beginn der Hilfe
Die Hilfe wird gut geplant und mit viel Geduld begonnen. Es finden zu Beginn Gespräche mit der Schule, der Familie und dem Träger statt, in denen die Rahmenbedingungen für die gemeinsame Arbeit festgelegt werden. Ebenfalls werden die jeweiligen Erwartungen, Bedürfnisse, Ziele und Wünsche ausgetauscht und schriftlich festgehalten.
Die Kennenlern- und Beziehungsaufbauphase ist eine der wichtigsten Phasen für den Verlauf der Maßnahme. Der Beziehungsaufbau orientiert sich an unserem Leitbild und wird durch das Vorleben einer Vorbildfunktion gestützt. Zum Kennenlernen werden zwei bis drei Termine außerhalb der schulischen Situation mit dem jungen Menschen vereinbart. Im Verlauf führen gemeinsame, regelmäßige Reflektionsgespräche und eine kontinuierliche positive Verstärkung zur Festigung der Beziehung.
Ziele:
Die Zielsetzung unseres Angebots beinhaltet den Kindern und Jugendlichen einen verlässliche/n Ansprechpartner/in in der Schule an die Seite zu stellen und eine Teilhabe in der Schule zu ermöglichen. Dies soll dazu führen, dass die Schule nicht nur einen Ort des Scheiterns darstellt, sondern einen Ort der Entfaltung und der neuen, positiven Erfahrungen.
Das oberste Ziel ist immer das Recht auf Bildung und Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen zu fördern.
Unsere Ziele:
- Persönlichkeitsentwicklung und -entfaltung im Schulalltag
- Hilfe bei dem Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung
- Aufbau von Sicherheit und Vertrauen
- Förderung der Selbstreflektion
- Stärkung der Selbstwahrnehmung
- Begleitung bei der Bewältigung von Konflikten
- Förderung des Autonomiebestrebens und der Selbstverwirklichung
- Interventionen bei Impulsdurchbrüchen oder Emotionsregulationsschwierigkeiten
- Ressourcen aufdecken und fördern
- Sozialkompetenz
- angemessene Kontaktaufnahme zu Lehrerinnen und Lehrern, sowie zu Klassenkameradinnen/ Klassenkameraden
- Unterstützung bei der Interaktionsfähigkeit
- Teilnahme an Ausflügen, Klassenfahrten
- Regelverständnis und -akzeptanz
- Anleiten beim schulischen Lernen
- Stärkung des Selbstwertgefühls
- Einüben von Handlungsstrategien
- Erhöhung der Frustrationstoleranz
- Ausgrenzung vermeiden
3.Zusammenarbeit
- Regelmäßiger Austausch mit den Eltern über die Schulsituation
- Regelmäßiger Austausch mit den Lehrkräften bezüglich: Des Verlaufs, über Interventionsmöglichkeiten, über Unterrichtsanpassungsmöglichkeiten, über schulische Perspektiven
Gerne können Sie uns anrufen oder uns eine E-Mail schicken, wir beraten Sie zeitnah.
